Die Wahl des richtigen Themas ist entscheidend, wenn du mit deinem Content sichtbar werden und deine Zielgruppe wirklich erreichen willst. Viele stehen dabei vor der gleichen Herausforderung: Es gibt unendlich viele Ideen, doch welches Thema passt wirklich zu dir, zu deinem Business und zu den Menschen, die du ansprechen möchtest? In diesem Artikel zeige ich dir, wie du Schritt für Schritt das passende Thema findest – ein Thema, das nicht nur zu dir passt, sondern auch online Aufmerksamkeit erzeugt und langfristig relevant bleibt.
Wie du das richtige Thema für dich findest
Warum die Themenwahl entscheidend ist
Das Thema entscheidet darüber, ob dein Artikel gelesen wird oder nicht. Punkt.
Nur wenn dein gewähltes Thema eine Schmerzpunkt bei deiner Leserschaft trifft, wird jemand deinen Artikel lesen wollen, in der Hoffnung, dass du eine Lösung dafür parat hast.
Daher solltest du di ganz zu Beginn Gedanken darüber machen, wer deine Zielgruppe ist. Für wen möchtest du schreiben und warum.
Wieso kannst du nicht einfach darüber schreiben, was dich bewegt und was dir wichtig ist, fragst du dich jetzt vielleicht. Doch kannst du, aber nur dann, wenn es auch ein Problem für andere Löst. Wenn es das nicht tut, dann wird es niemanden interessieren, was du zu sagen hast, oder was dir auf der Seele liegt.
Deine Leserschaft liest nur, weil sie in deinen Texten ein Lösungsansatz finden will.
Sichtbarkeit und Positionierung
Themen, die Relevanz haben erlangen mehr Sichtbarkeit im Publikum.
Das ist dir sicherlich bekannt aus den Nachrichten. Schlagzeilen machen immer die Themen, die gerade eine breite Gruppe von Menschen betreffen und für diese ein hohe Relevanz haben.
Mach dir als Gedanken darüber, wie du für deine Gruppe relevant sein kannst. Welches Problem hat diese Gruppe und wie kann es gelöst werden, darüber solltest du schreiben.
Du musst keine riesige Gruppe abdecken. Du suchst dir eine Nische, du positionierst dich. Positionierung bedeutet nicht, dass du eine Meinung zu deinem Thema hast, sondern, dass du für eine ganz bestimmte definierte Zielgruppe schreibst.
Hierzu schreibe ich bereits in meinem Artikel Warum die meisten Blogs scheitern & wie du es trotzdem schaffst!
Wenn du deine Zielgruppe auf den Punkt definiert hast, dann kannst du loslegen, zu recherchieren, was die Problematiken sind und wie du helfen kannst.
KI kann dir enorm helfen. Erstelle dir einen Redaktionsplan von Artikeln, die du schreiben willst, pack nicht alles in einen Artikel. Kleinere Themen, die dafür tiefer gehen, haben mehr Nutzen für deine Zielgruppe.
Motivation & Durchhaltevermögen
Kleinere Artikel und eine fertige Liste von vorstrukturierten Artikeln motivieren dich, dranzubleiben. Du hast einen Plan und schon fertige Ideen, worüber du schreiben kannst und willst.
Häng dich rein, recherchiere zu deinem Thema oder schreib einfach drauf los, wenn du schon Ideen hast. Hier gilt Veröffentlichen geht vor Perfektion.
Solange du Schreibstoff hast, geht dir die Motivation nicht gleich verloren. Sorge dafür, dass du am Ball bleibst, was die Themen angeht.
Nutze KI sinnvoll. Lass dir nicht die Artikel fertig schreiben, damit würdest du deiner Leserschaft keinen Gefallen tun.
Suche Ideen und Anregungen, lass dich inspirieren und füge selbst noch Ideen hinzu.
Führe dir immer wieder dein Warum vor Augen. Wofür machst du das? Du willst etwas erreichen mit deinem Blog, du willst Menschen helfen, ihr Probleme zu lösen.
Nebenbei möchtest du damit natürlich auch Geld verdienen. Erinnere dich an die Gedanken, die du hattest, als du dich entschieden hast, den Blog zu starten.
Du hattest eine klare Vision, die du hoffentlich irgendwo aufgeschrieben hast. Führe sie dir immer wieder vor Augen und lass dich immer wieder neu davon beflügeln.
Die 3 Schritte zur richtigen Themenwahl
Folgende 3 Schritte werden dir helfen, dein Thema zu finden und einzugrenzen.
Schritt 1: deine Interessen und Stärken analysieren
Was kannst du besonders gut? Wofür kannst du dich begeistern und worüber kannst du stundenlang reden? Schreibe die Themen auf.
Dann überlege, welche davon kannst du richtig gut erklären, deinen Kindern, deiner Oma und deine Arbeitskollegen?
Welche davon lösen in dir ein kleines Kribbeln aus? Dieses Kribbeln ist ein gutes Indiz dafür, dass du dafür brennst und es dir nie langweilig wird.
Schritt 2: Zielgruppe im Blick behalten
Letztendlich entscheidend für den Inhalt deines Blogs ist aber nicht der Rahmen des Themas, in dem du dich wohl fühlst, sondern das Interesse deiner Kunden bzw. Leser.
Wenn du ein neues Auto kaufst, dann interessiert dich höchstwahrscheinlich nicht, wie der Motorblock aufgebaut ist und wieviel Öl wodurch fließt. Du willst nicht wissen, wieviel Arbeitsstunden in dem Auto stecken und wieviele Maschinen beteiligt waren am Zusammenbau, die Lackfarbnummer interessiert dich genauso wenig wie das Material, aus dem die Dachreling besteht.
Du kriegst den Punkt. Wir sind beim selben Thema, aber der Autohersteller interessiert sich für ganz andere Punkte als der Autokäufer. Versetze dich also in deine Kunden und finde heraus, was dein Thema für sie bedeutet. Gib ihnen das was sie wollen.
Frag dich mal selber beim nächsten Kauf (nicht Lebensmittel), was dich dazu bewegt es zu kaufen.
Inline Skates um Beispiel, du kaufst sie nicht, weil sie diese ultimative Gummimischung in den Rollen haben deren Namen du nicht mal aussprechen kannst.
Du kaufst sie, weil sie nahezu ohne Widerstand auf der Straße vor sich hin gleiten, was das Fahren für dich weniger anstrengend macht und du dazu noch kaum Geräusche von dir gibst.
Außerdem willst du nich wissen, dass der Stoff im Innenfutter ein neues innovatives Material hat, das in Bottrop hergestellt wird und au Bambusfasern besteht.
Du willst wissen, ob deine Füße darin schwitzen und u wohlmöglich Druckstellen bekommst.
Siehst du wie weit dasselbe Thema variieren kann und unterschiedlich ausgelegt wird?
Sei dein eigener Kunde und schreib deine Inhalte passend für deine Leserschaft, dann fühlen sie sich abgeholt und angesprochen.
Wenn du dich schwer tust, wie du herausfinden sollst, was deine Kunden interessieren könnte, dann nutze hilfreiche Tools.
Google kann dir helfen, wenn du schon ein paar Keywords notiert hast, gib sie bei google ein, die Vorschläge die kommen, helfen dir dabei, zu sehen, wonach die Menschen bei Google hinsichtlich deines Themas offensichtlich suchen. Das wiederum gibt dir Aufschluss darüber, was du thematisieren solltest, um ein Problem zu lösen.
Social Media ist in jeder Hinsicht hilfreich. Lies Kommentare, gehe in Gruppen, lies Werbeanzeigen von anderen. Sieh Social Media mal aus einem anderen Aspekt, dann wird es dir hilfreich sein. Verlier dabei aber nicht den Fokus, man kann sich dabei schnell im Dschungel verlieren und bleibt dann au einem lustigen Katzenvideo hängen, das man nicht wirklich anschauen wollte.
Den Sweet Spot finden
Die Krux ist nun, die Schnittmenge zu finden aus dem Interesse und der Nachfrage deiner Leserschaft und Kunden, deiner eigenen Expertise und Fachkenntnis. Grenze dich außerdem von deinen Mitbewerbern (ja, auch die sind wichtig!) ab.
Welche Themengebiete werden bei deinen Mitbewerbern verachlässigt? Hast du einen anderen Blickwinkel auf die Tatsachen, den du deinen Lesern vermitteln willst?
Verpacke es anders als deine Konkurrenz, bring eine persönliche Note mit rein. Eigene Geschichten machen dich nahbar und werden deine Leser fesseln.
Sie wollen kein Fachbuch oder Handbuch lesen, das können sie bei Amazon bestellen. Genau deswegen lesen sie einen Blog, von jemandem, der Erfahrungen gemacht hat, die sie interessieren.
Praktische Tools & Methoden zur Themenfindung
Social-Media zu nutzen ist wahrscheinlich das naheliegendste.
In Gruppen kannst du sehr gut die Kommentare und Unterhaltungen dazu nutzen, herauszufinden, was deine Zielgruppe für Fragen hat, welche Probleme sie quält und bei welchen Themen besonderer Bedarf besteht, mehr zu erfahren. Notiere dir diese Themen.
Es gibt aber noch weitere Möglichkeiten und ein sehr nützliches Tool ist AswerThePublic. Hier kannst du Keywords recherchieren und dir wird die Häufigkeit angezeigt, wie oft danach gesucht wird. Danach kannst du priorisieren, welche Wichtigkeit die Themen haben, die du herausgesucht und aufgeschrieben hast.
Ein ähnliches Tool ist Ubersuggest. Hier kannst du für eine bezahlte Version auch noch mehr Informationen zudenken Zielgruppe bekommen. Für den Anfang willst du aber nur Keywords recherchieren und dafür reicht die kostenlose Version allemal. Zudem bekommst du Einsicht, wie die Keywords eingegeben werden und wonach ganz speziell gesucht wird.
Denk nicht einfach nur, dass es interessant und wichtig sein könnte, validiere deine Ergebnisse und überarbeite deine Prioritätenliste gegebenenfalls noch einmal.
Fazit: dein Thema ist dein Fundament
Verrenne dich nicht, verliere dich nicht zu viel in Recherchen und Analysen. Sobald du deine Themenliste und deinen Katalog an Fragen, die du klären willst, hast, leg los!
Eifere nicht dem Perfktionismus nach, sondern schreib erstmal drauf los. Verändern und anpassen kannst du immernoch.
Ich habe diesen Schritt sehr lange vor mir hergeschoben.
Ich habe gedacht, ich muss erst alles fertig haben. Den Blog (Als Entwurf natürlich), die Webseite, eine Landingpage, ein Produkt im Hintergrund und alles was dazugehört.
Das ist aber völliger Blödsinn. Dein Blog ist ja nicht das Produkt, das du verkaufen willst, sondern dein Verkäufer. Den darfst du gern schulen, bevor es richtiges geht.
Leg also los, füttere deinen Blog, werde besser im Schreiben und der Rest ergibt sich dann im Laufe der Zeit von ganz allein.
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